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Jubiläums-Ausstellung der MEF Kurpfalz in Wiesloch

IG MOBA bei der Jubiläums-Ausstellung der Modelleisenbahnfreunde Kurpfalz in Wiesloch

Von Gerd Kästel, 11. Februar 2018

Unsere zweite Präsentation im Jahre 2017 nach „Höchste Eisenbahn VIII“ fand im Rahmen des 20-jährigen Jubiläums der Eisenbahnfreunde Kurpfalz in der Mensa des Ottheinrich Gymnasiums in Wiesloch statt.

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An- und Abtransport waren eng getaktet, die Verladung begann ab 13h am Freitag, mit 3 Anhänger-Gespannen rollten wir mit Elternhilfe ab 16h in Richtung Rheintal und um 22h war der Aufbau fertig. Unsere Modulanlage bildete platzbedingt eine großes, auf dem Kopf stehendes „U“, ein Schenkel gebildet vom Zugspeicher und der anschließenden „provisorischen“ Wendeschleife, die sich mittlerweile in landschaftlicher Ausgestaltung befindet und wegen des Einbaus der Ausgrabung einer römischen Therme den Namen „Römerschleife“ zugewiesen bekommen hat.

Der andere Schenkel wurde durch den S-Bahnhof „Bad Pattberg Süd“ mit seinen Überholgleisen gebildet, an den sich die Strecke bis zur „Stausee“ Wendeschleife anschloss. Die Streckenlänge war deutlich kürzer als im März in der APG-Aula, aber auch so war unsere Anlage mit Abstand die mit der längsten Fahrstrecke.

Der S-Bahnhof präsentierte sich optisch in etwa so wie im Frühjahr, Straßenbrücke und Treppen/Aufzüge, die Vorstadthäuser sind mittlerweile fest installiert. In Betrieb hatten wir in Wiesloch ein paar neue Garnituren, so ein „historischer“ RHEINGOLD TEE mit dem Wagenmaterial der 1960er Jahre und einer 112, die am zweiten Ausstellungstag von der farblich passenden 218 217 abgelöst wurde. Eine CROSSRAIL 185 zog einen Güterzug mit LKW Aufliegern und eine 437 der SNCF-Gütersparte FRET zog erstmalig digitalisiert die Runden.

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Einem Mitglied der Kurpfälzer Eisenbahnfreunde gefiel unsere Anlage so gut, daß er uns eine seiner Garnituren zum Betrieb zur Verfügung stellte: Eine „Ludmilla“ der DR mit einem Städteexpress-Zug, dem Top-Angebot der Reichsbahn der DDR in der attraktiven créme-orangefarbenen Lackierung.

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Lief die Zugsteuerung via Rocrail am ersten Tag noch weitgehend störungsfrei, so war am Morgen des 2. Betriebstages (Sonntag) erst einmal Krisenstimmung. Was war passiert? Ein verspätet angereister N-Straßenbahner hatte ohne Rücksprache mit anderen spontan den Netzstecker gezogen um seine Anlage schnell anzuschließen und von allen gerade fertig mit Tfz. und Zuglänge eingeprogrammierten Zügen fehlten plötzlich alle Daten. Alles musste wieder neu eingelesen werden. Da kippte die Stimmung erst mal in den Keller, aber nach einer Stunde Zusatzarbeit lief der Betrieb wieder.

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Beim Abbau hatten wir dann deutlich mehr Personal als am Freitag, der Rücktransport in den IG-Keller war bereits um 21h abgeschlossen – neue Rekordzeit!